Category Archives: Der Meister der Ratten

Das Abenteuer „Der Meister der Ratten“ aus der alten Bornland-Box

12. Efferd 1028 BF

Morgens beim Frühstück freut sich die Gruppe über die Genesung von Wulfen. Er lässt sich erzählen was in den letzten zwei Wochen passiert ist. Dann bringt ein Botenjung eine Einladung zu einer Veranstaltung des Rates. Grund genug die Kleidung in Ordnung bringen zu lassen. Es wird ein schönes Fest, welches zu Ehren der Helden stattfindet, die im Zuge dessen zudem die Ehrenbürgerschaft der Stadt Festum erhalten.

10. Efferd 1028 BF

Morgens geht Firunja auf den Markt und stellt fest, dass die Preise für Brot in die Höhe geschnellt sind. Nach einer angeregten Unterhaltung mit einem der Bettler lässt sich Firunja natürlich nicht den Besuch der Versammlung entgehen. Die Zahl der Ratten nimmt etwas ab was wohl den Goblins zu verdanken ist.

Dann überschlagen sich die Ereignisse. Tarels Tagelöhner berichten von Blut in einem der Brunnen am Hafen. Um mehr darüber zu erfahren lässt sich Firunja mit einem Seil den Brunnenschacht hinunter. Bevor sie jedoch wirklich etwas untersuchen kann fällt sie ins Wasser da Tarel und Wulfjew das Seil aus den Händen gleitet. Die Kriegerin verliert dabei ihre Laterne und macht lautstark klar, dass sie sofort wieder aus dem Schacht will. Wulfjew seilt sich anschließend ebenfalls ab, kann aber auch nichts Nützliches finden. Daraufhin begibt sich die Gruppe zum Süßwasserspeicher der Stadt.

Kurz nach dem Einstieg stößt die vorangehende Firunja auf eine übel zugerichtete Leiche. Bei dem Anblick kann sie einen Schrei nicht unterdrücken und taumelt zurück. Tarel betrachtet die Leiche genauer. Es scheint als wäre sie Opfer eines Rituals geworden. Am Ende eines der Gänge befindet sich eine große Halle mit vielen Säulen an welchen weitere Leichen festgekettet sind.
Plötzlich dringt grüner Nebel aus der Decke. Tarel wird Ohnmächtig und fällt ins Wasser. Als Wulfjew versucht ihn aufzurichten wird Firunja von einem Menschen mit rattenhaften Zügen aus der Dunkelheit heraus angegriffen. Das Wesen setzt ihr zu, aber sie schafft es das Wesen niederzustrecken. Im Zentrum der Halle bildet sich ein Strudel der versucht das Wesen einzusaugen. Tarel gelingt es der Leiche eine Flöte zu entreißen bevor diese in den Strudel gezogen wird. Die drei verlassen das Gewölbe und berichten der Wache am Eingang was sich zugetragen hat. Sie begleiten diese zum Hauptmann und geben dort ihren Bericht ab. Ein herbei gerufener Geweihter kümmert sich um Firunjas Wunden.

Der Hauptmann lässt für später eine Ratsversammlung einberufen in der beschlossen wird die Brunnen der Stadt abzuriegeln.
Die Helden gehen zur Magierakademie und übergeben die Flöte an Magister Olko Dobelsteen. Er untersucht sie oberflächlich und stellt fest, dass sie zutiefst dämonisch ist. Er sagt den dreien, dass sie sich augenblicklich zurückziehen sollen und auch er selbst verlässt erst einmal den Raum um weitere Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Danach verlassen sie die Akademie.

Firunja und Wulfjew kehren zum Gasthaus zurück. Tarel geht nochmal zum Frischwasserspeicher zurück und trifft dort auf ein paar ziemlich mitgenommene Wachen, die angefangen haben die geschundenen Leichen zu bergen

Abends findet eine Versammlung statt. Tarel erzählt nochmal genau was sich zugetragen hat und gibt dann das Wort an den Magister weiter. Dieser berichtet, dass er mit der Spektabilität Jaunava Dagoneff die Flöte nochmals genauer untersucht hat. Es handelt sich dabei wohl um ein dämonisches Artefakt zur Beherrschung von Tieren, insbesondere von Ratten. Die Flöte wird dem Hesindetempel übergeben. Die Goblins jagen noch zwei weitere Nächte Ratten dann wird die Stadt wieder geöffnet.

9. Efferd 1028 BF

Nach der alltäglichen Versammlung geht es ins Gerberviertel. Die Gruppe erfährt von einem männlichen Goblin, dass alle Frauen bei der Mantka Riiba sind. Da ihnen nichts Besseres einfällt statten sie dem Firuntempel einen Besuch ab. Dort treffen sie auf den Geweihten, mit dem sie einige Tage zuvor geredet haben. Wulfjew will von ihm wissen ob die Goblins etwas Besonderes in der Kanalisation gefunden haben. Der Geweihte weiß jedoch nichts dergleichen zu berichten.

Tarel begibt sich zu den Männern die er angeheuert hat. Sie berichten von weiteren Verschwundenen. Weiter Nachforschungen verlaufen ins Leere.

8. Efferd 1028 BF

Ein neuer Tag, eine neue Versammlung. Die Lage in der Stadt spitzt sich zu. Es kommt vermehrt zu Plünderungen, die Rattenbekämpfung durch die Stadtwache wird eingestellt und diese soll sich verstärkt um Ausschreitungen kümmern. An der Versammlung nehmen auch Goblins teil. Tarel möchte mit ihnen reden und wartet vor dem Ratssaal.

Firunja hört sich nach weiteren verschwundenen Menschen um und wird auf die alte Martha verwiesen. Es handelt sich dabei um eine alte Dame, die zwar sehr nett aber nicht wirklich informativ ist. Von deren Angestellten erfährt sie jedoch, dass auch am Hafen Leute verschwunden sind. Tarel und Firunja begeben sich zum Hafen und untersuchen die Lagerhäuser in denen die Tagelöhner nächtigten. Außer deren verlassenen Schlafplätzen finden sie jedoch nichts. Tarel heuert zwei der Tagelöhner an um Informationen zu sammeln.

Am Abend drehen die Helden am Hafen ihre Runden um vielleicht etwas zu entdecken. Firunja bemerkt einen großen Zug von Goblins die sich in die Kanalisation begeben. Auf Nachfrage erzählt eine der weiblichen Goblins, dass die Mantka Riiba angeordnet hat, die Ratten zu jagen. Als die Helden gegen morgen in Richtung Gasthaus gehen, ziehen sich auch die Goblins wieder zurück. Unter ihnen gibt viele Verletzte, manche sind sogar schwer verwundet und müssen getragen werden.

7. Efferd 1028 BF

Nach dem Frühstück geht es wieder einmal zur Ratsversammlung. Es gibt nun immer mehr Krankheitsfälle, sogar von den Zorgan Pocken ist die Rede. Am Nordtor kam es am Vortag wohl doch noch zu Handgreiflichkeiten, aber es wurde niemand ernsthaft verletzt. Ein Mob hat erfolglos versucht das Siechenhaus abzufackeln. Man befragt die Helden nach Neuigkeiten doch es gibt nichts zu berichten. Danach begeben sie sich zum jüngst befallenen Kornspeicher, finden dort aber nichts was sie weiter bringt. Auch patrouillieren in den Straßen bringt keine neuen Hinweise. Die Helden gehen frustriert ins Bett.

6. Efferd 1028 BF

Magister Dobelsteen lässt die Helden wissen, dass er die Ergebnisse seiner Untersuchungen bei der Ratsversammlung verkünden wird. In ihrem Verlauf ist zu spüren, dass die Lage in der Stadt nun deutlich ernster wird und es wird entschieden, die Stadttore zu schließen. Der Magus erzählt ausführlich über die Ergebnisse seiner Forschung. Er kommt zu dem Schluss, dass irgendjemand die Ratten beschworen hat sie aber nicht mehr willentlich lenkt und somit auch nicht zurückverfolgt werden kann.

Nach der Versammlung redet Firunja mit dem Freund des verschwundenen Aljev, der ihr allerdings nichts Hilfreiches erzählen kann. Daraufhin fragt sie eine Verkäuferin in der Straße, in der Aljev verschwunden ist, ob sie den Jungen gesehen hat oder ihr sonst etwas aufgefallen ist. Diese berichtet ihr, dass ein Bettler namens Kolja seit zwei Tagen ebenfalls verschwunden ist.

Die Gruppe möchte die Stadt verlassen wird aber trotz des offiziellen Schreibens des Stadtrats an den Hauptmann der Wache verwiesen. Also begeben sie sich zur Garnison wo sie zum Nordtor verwiesen werden. Dort angekommen sehen sie dass sich eine größere Ansammlung von Händlerwagen vor dem geschlossenen Tor befindet. Es haben sich auch einige Söldner gruppiert, noch verhalten sie sich aber friedlich. Man beschließt den Hauptmann in dieser angespannten Situation besser nicht zu belästigen.

Am Abend wird ein komplizierter Plan ausgeführt, der sich um einen scheinbar betrunkenen Wulfjew dreht um eventuell denjenigen anzulocken der die Leute entführt. Es passiert nichts.

5. Efferd 1028 BF

Beim Frühstück erhält Tarel die Antwort auf den Brief an die Magiergilde, in der um ein Exemplar der ungewöhnlichen Ratte gebeten wird. Die Bitte wird zunächst geflissentlich ignoriert. Die drei gehen statt dessen zum Tempel und sehen auf dem Weg dorthin, wie weitere Bewohner die Stadt verlassen. Sie treffen sich mit Pjorev Ruderow und machen sich dann auf zur Ratsversammlung.

Dort verkündet ein Schreiberling die Neuigkeiten aus der geplagten Stadt. Es wird auch bekannt gegeben, dass die Ratten in einer der Kornspeicher eingedrungen sind und dass sie beträchtlichen Schaden angerichtet haben. Die Vorräte der Stadt sind inzwischen gefährlich dezimiert. Der Geweihte spricht nun vor und erklärt, dass es sich tatsächlich um eine niederhöllische Plage handelt. Der Rat ermächtigt die Helden nun offiziell sich um die Plage zu kümmern. Jedoch wird die Nachfrage um Unterstützung der Wache abgelehnt, das diese komplett überlastet ist ob der Situation.

Auf dem Weg zu einem der geplünderten Kornspeicher werden sie Zeuge wie eine ältere Frau von einem Wachmann abgewiesen wird. Auf Nachfrage berichtet die Frau, dass ihr Enkel vor zwei Tagen abends nicht mehr zurückgekommen sei. Obwohl Tarel zur Eile drängt bleibt Firunja stur und besteht darauf wenigstens die umliegenden Gassen nach einer Spur zu untersuchen. Doch sie finden nichts. In dem Kornspeicher wird ziemlich rasch eine Ratte gefangen und zur Magierakademie gebracht. Magister Olko Dobelsteen, welcher von der Spektabilität beauftragt wurde die Vorfälle zu untersuchen, lässt das Tier in sein Labor bringen und schickt die Helden davon, verspricht aber sie zu benachrichtigen wenn es Neuigkeiten gibt.

4. Efferd 1028 BF

Abends holen die Helden den Käfig ab und sind sich einig, dass sie noch am gleichen Abend ihr Vorhaben durchführen werden. Sie gehen ein weiteres mal durch einen der Einstiege hinab und halten Ausschau nach den Ratten. Nachdem sie einige Zeit herum gelaufen sind versperrt ihnen eine verschlossene Gittertür den Weg. Dahinter scheint es eine verstärkte Ansammlung der Nager zu geben. Nach kurzem Überlegen sprengt Firunja die Kette der Tür und sie setzen ihren Weg fort. Vor einer Bretterwand müssen sie erneut halt machen. Dahinter ist verdächtiges Quieken zu hören. Firunja hebelt ein paar der Nägel aus dem Holz und versucht dann beherzt ein Brett zu lösen. Die vermeintliche Wand entpuppt sich als Rückwand eines Regals in einem Keller. Das Regal bricht nach Firunjas Attacke zusammen und tatsächlich ist eine der Riesenratten im Keller. Tarel lenkt das Tier ab und Firunja und Wulfjew werfen das Netz darüber. Es gelingt ihnen, die Ratte in den Käfig zu stopfen, wobei sie furchterregend faucht und quiek. Plötzlich betritt der überraschte Besitzer des Kellers den Raum und ist bereit sich den vermeintlichen Einbrechern entgegen zu stellen. Die Rattenfänger flüchten mit ihrer Beute.

Wieder an der Oberfläche eilen sie sofort zum Hesindetempel. Dort klopfen sie solange an das Tor bis einer der Geweihten sich am Guckloch blicken lässt. Die Helden erklären dem recht verschlafenen Mann den Grund ihres Hierseins und dieser öffnet das Tor. Die Ratte wird merklich lauter und der Geweihte zeigt sich äußerst erschrocken. Als die Ratte über die Torschwelle getragen wird kreischt sie gar fürchterlich und verpufft dann in einer schwefligen, grünen Wolke. Der Geweihte holt sofort seinen Vorsteher, Pjorev Ruderow. Dieser hört sich nochmal an, was sich zugetragen hat und bestellt die drei für den nächsten Morgen in den Tempel.

3. Efferd 1028 BF

Morgends erreicht die Gruppe die Nachricht, dass es ein erstes Todesopfer der Ratten gibt: ein kleiner Junge wurde von Ratten totgebissen. Daher findet eine öffentliche Kundgebung statt. Tarel und Wulfjew kritisieren das Vorgehen der Obrigkeit. Sowohl in der Stadtverwaltung, der Magierakademie und dem Hesindetempel scheint niemand die wahre Gefährlichkeit der Rattenplage zu erkennen. Um einen Beweis für die dämonische Natur der Plage erbringen zu könnnen, beschließen die drei eine der Riesenratten zu fangen. Firunja lässt bei einem Schmied einen großen, stabilen Käfig bauen und gibt ihm eine erkleckliche Summe Gold damit er so schnell wie möglich damit fertig wird. Tarel besorgt ein Wurfnetz und Wulfjew Nahrung um die Ratte eventuell anzulocken.

2. Efferd 1028 BF

Nach einem Besuch des Gerberviertels und des Firuntempels muss die Gruppe einsehen, dass ihnen wohl nichts anderes übrig bleibt als sich selbst um die Plage zu kümmern. Sie beschließen den Dingen auf den Grund zu gehen und sind sich einig, dass die Kanalisation wohl der beste Ort ist um erste Hinweise zu finden. Es wird Ausrüstung für den Ausflug in den Untergrund gekauft. Die drei überlegen, einen Goblin als Führer anzuheuern, doch dies scheitert an der Tatsache, dass die Goblins mit der Situation ganz zufrieden sind. Sie können die Ratten jetzt in der Stadt fangen und müssen nicht mehr in die Kanalisation hinabsteigen.

Die Gruppe wählt einen Einstieg in die Kanalisation, der in der Nähe der Gasse liegt in der sie den Flötenspieler gesehen haben. Nachdem sie einige Gänge des weit verzweigten Kanalisationsnetzes untersucht haben, stoßen sie auf eine weitere Riesenratte die von kleinen Ratten mit Nahrung versorgt wird. Firunja attackiert die Ratte und erschlägt sie rasch. Tarel verliert sein Schwert und versucht es aus dem trüben Wasser zu fischen. Dabei fällt er beinahe in den Kanal, doch Firunja kann ihn fest halten. Nach der Begegnung verlassen sie das Labyrinth unter Festum wieder ohne all zu viel Neues erfahren zu haben.